Halbfinal-AUS! Von lachenden und weinenden Augen

Eine Serie gegen die Klosterneuburg Duchess zu spielen bedeutet zweierlei: Einerseits betrachtet man eine solche mit einem lachenden Auge, denn im hierher zu kommen muss man schon was geleistet haben! Andererseits weint das andere Auge, weil man sich bewusst sein muss, dass bei den derzeitigen sportlichen und monitären Differenzen solch eine Serie nur in eine Richtung enden kann. 

So auch in der heurigen Halbfinalserie: der BDSL! Auswärts konnten die Welserinnen über weite Phasen mitspielen und die Duchess ärgern, aber die Klosterneuburgerinnen hatten einfach in entscheidenden Momenten die richtige Antwort parat. 

Im gestrigen Heimspiel war es dann nur das erste Viertel, in dem man mit den mit 4 einhalb Legionärinnen und etlichen Nationalteam-Leistungsträgerinnen gespickten Team mithalten konnte. Man muss ehrlich sein, die Duchess spielen qualitativ in einer anderen Liga, das Spieltempo kann von keinem anderen Team in Ö gematcht werden. 

So steigen die Klosterneuburg Duchess deutlich und verdient ins Finale auf und treffen dort auf UBI Graz. Wir gratulieren beiden Teams zum Finaleinzug und wünschen uns aus neutraler Sicht eine spannende Serie über die maximal mögliche Spielanzahl.

Für die Welserinnen ist die Saison nun vorbei, Zeit ans gesamte Team DANKE zu sagen für die tolle Saison in der ihr wieder einen Schritt nach vorne gemacht habt. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die nächste Spielzeit!

Leider ist ein Saisonende aber auch immer der Zeitpunkt um „Good Bye“ zusagen. Sehr herzlich bedanken wir uns bei unseren beiden Legionärinnen, Fatou und Zule für das tolle gemeinsame Jahr. Sollten sich unsere Wege in der Off-Season trennen, wünschen wir euch alles Gute für euren weiteren Weg. Es war uns eine Freude euch in Wels zu haben…

Aber nicht nur von den „Legios“ müssen wir uns mit einem lachenden und einem weinenden verabschieden: Wie bereits medial bekannt geworden, wechselt unser „Salzburger Mädel“ Emma Stockinger nach Canada, wo sie auf der MacEwan University in Edmonton Psychologie studieren und bei den „Griffins“ College-Basketball spielen wird. Als „Schnupperin“ gekommen und als Leistungsträgerin gegangen, so kann man Emmas Karrierestation in Wels kurz und treffend beschreiben. Alles, alles Gute auf deinem weiteren Karriereweg, liebe Emma!

Ebenfalls über den großen Teich folgt ihr mit Olivia Rebhahn-Roither eines der ersten Mädchen die damals noch beim FC Neustadt begonnen hat und somit von Tag 1 an Mitglied des DBB Wels war. Jemanden zu verabschieden, den man als Mäderl kennengelernt, durch Jugend- und Teeniejahre begleiten durfte und nun als Frau in die weite Welt ziehen lassen muss, erzeugte auch bei den gratulierenden DBB Vorständen durchaus Emotionen! Im Namen der Welser Basketballfamilie bedanken wir uns für 11,5 Jahre voller schöner Erinnerungen und vielen sportlichen Erfolgen – wir wünschen dir eine tolle Zeit in deinem Jahr als Aupair.

Wir freuen uns, wenn sich unsere Wege wieder kreuzen!

Das Ende einer Saison bringt aber nicht nur Abschiede, sondern ist auch der Zeitpunkt besondere Leistungen zu ehren. Alle Trainer und ihre Kapitäninnen waren aufgerufen, den „Rising Star – “ und den „Coach of the year“ zu wählen. Und das Fachpublikum hat entschieden, dass beide Auszeichnungen nach Wels gehen:

Wir gratulieren sehr herzlich dem Rising Star 2025/26: Sophia Kuranovic und damit im gemeinsamen fiktiven Pokalschrank weiterhin Symmetrie herrschen kann dem Coach of the year 2025/26: Damir Kuranovic sehr herzlich zu den verdienten Awards!

Nachwuchs-News:

Die DBB Mc Donald’s Basketgirls wU19 bestreiten das erste Viertelfinale bei UBI Graz erfolgreich und stehen somit mit einem Bein im Final4 – nächst Woche gilt es den 77:61 Sieg zu Verteidigen. Mit stark dezimiertem Kader gehen die DBB UNIQA Basketgirls wu16 tags davor beim selben Gegner deutlich unter. Für die Tabelle war das Spiel bedeutungslos, der Viertelfinalgegner wird morgen gepickt. Ebenso chancenlos waren die Staplerprofi Basketgirls wU14 die den Heimsieg gegen die Traiskirchen Lionesses auswärts nicht bestätigen können und ebenfalls klar verlieren. Somit sind sie am 4. Platz einzementiert und müssen im Viertelfinale „nehmen, was übrigbleibt“!

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