Keine Überraschung gegen die Duchess

Vor ziemlich genau einem Jahr war es das Team des DBB Wels, die die Duchess zum letzten Mal als Verlierer vom Feld schickten, eine Wiederholung war nicht nur wegen Fatous Fehlen diesmal genauso unrealistisch wie damals, darin lag aber die Chance der jungen Kuranovic-Truppe. Aber es sollte anders kommen…

Zule gewinnt den Tip-Off und sorgt auch für die ersten Punkte im Spiel. Defense wird auf beiden Seiten groß geschrieben, Skvarekova sorgt nach fünf Minuten vom Dreier für die 7:6 Führung der Gäste, die in weiterer Folge auf 15:9 davonziehen ehe Zule und Ivona den Anschluss schaffen, Tabea von Downtown die Führung zurückholt (16:15), Koizar sorgt ebenfalls von außen für den Endstand nach Q1.

Die Niederösterreicherinnen starten besser ins 2. Viertel, ziehen auf 26:18 davon ehe Ivo und Sophia erneut mit Distanztreffern auf 24:26 verkürzen. Dann sind es 5(!!!) Turnover in den verbleibenden 3 Minuten die für die Vorentscheidung sorgen: Innerhalb kürzester Zeit ziehen die Duchess auf 27:41 davon, was auch dem Halbzeitstand entspricht. 

Von diesem Tief erholen sich die Kuranovic-Fünf nur schwer, offensiv findet man keine Mittel gegen die amtierenden Meister, die sich für die Schlussphase der Meisterschaft nochmals verstärkt haben. So geht auch das Vorschlussviertel mit 6:15 verloren.

Doch das Team zeigt zumindest Charakter, gibt nicht auf und Elena gelingen 4 Punkte in Folge. Die Duchess treffen nun auch nicht mehr alles und so können sich die Welserinnen über einen kleinen Teilerfolg freuen, denn Q4 geht mit 10:9 ans junge Team!

Damir Kuranovic:

Gegen Klosterneuburg darf man sich nicht so viele Ballverluste erlauben und ihnen leichte Punkte schenken. Sie haben unsere Fehler eiskalt bestraft und das Spiel schon in der ersten Halbzeit entschieden.

Fatou Jallow:

We had some good moments in the game, but we weren’t able to compete for the full 40 minutes. We’ll take the lessons from this one and get back to work and keep pushing forward.

Nachwuchs-News:

Von den Flames in Wien mussten die Staplerprofi Basketgirls wU14 trotz ansehnlicher Leistung in einer über 40 Minuten knappen und spannenden Partie mit einer knappen -5pts Niederlage nach Hause fahren. Angesichts des Fehlens der beiden größten Spielerinnen, der damit verbundenen Unterlegenheit unterm Korb und allgemein guter Leistung der verbleibenden 8 fitten Spielerinnen dennoch ein positives Signal Richtung Zukunft!

Die wU12 Hanniballs zeigten am 2. Turniertag der weiblichen Meisterschaft gegen körperlich und athletisch überlegene Steyrer Hexen eine tolle Leistung und waren bis 2 Minuten vor dem Schluss auf 1-2 Körbe Differenz an den großen Favoritinnen drann. Letztendlich siegten die Hexen dann aber trotzdem, die Hanniballs freuen sich aber über einen Sieg gegen ihre Vereinskolleginnen, die diesmal ebenfalls eine deutliche Leistungssteigerung erzielen konnten. Gratulation an alle 3 Teams und ihre Coaches!

Die DBB LinzAG Basketgirls wU16 white musste sich zu Hause den VKL Vikings geschlagen geben, konnten dabei aber 40 Minuten lang üben, wie man gegen ein Superligateam ein Fullcourt-Pressing überwinden kann. So gelangen immerhin 21 Punkte gegen die 100 der Spielgemeinschaft aus dem Salzkammergut!

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