WIR SIND VIZE-STAATSMEISTER !!!!!

Offense wins Games – Defense wins Championships … ein alter Spruch, der sich an diesem Sonntag wieder bewahrheitet hat!

Die Vorzeichen waren wirklich gut – ungeschlagen ins Finale, die 10 Tage vor dem Final 4 Wochenende umgeknickte Top-Spielerin meldet sich beim Freitagstraining überraschend fit, das Team der wU14 trainiert die letzten Einheiten wirklich gut, stellt sich auf die Gegnerinnen ein, studiert ihre Blocks. Das gesamte Team ist optimistisch aber den Gratkorn-Coaches gelingt ein taktischer Schachtzug, der letztendlich ausschlaggebend sein sollte. In den Trainings üben die Steirer offensichtlich eine Defensivvariante, auf die sich die Oberösterreicherinnen nie einstellen werden können.

Die andere Seite der Medaille gibt’s hier nachzulesen!

 

 

DBB Linz AG Basketgirls LZ OÖ – wU14 Vize-Staatsmeister 2021

Das Team von Vienna United ist die erste Hürde auf dem Weg zum ersehnten Titel. Das Halbfinale beginnt ausgeglichen, aber dann setzt sich die individuelle Stärke der Welserinnen auch ohne ihre Topspielerin durch. Mit schnellem Umschaltspiel erspielen sich die Basketgirls einen beruhigenden Vorsprung. Die Intensität ist auf beiden Seiten hoch aber das Spiel wird fair geführt. Im zweiten Abschnitt zünden die Welserinnen ein Offensivfeuerwerk und können ihre Dominanz unter dem Korb ausspielen. So geht es mit einem vorentscheidenden 46:17 in die Kabinen. Auch in der zweiten Halbzeit lassen die Heimischen nichts mehr anbrennen, alle Spielerinnen kommen zu viel Spielzeit und 11 können scoren! Eine ausgeglichene Teamleistung bringt schließlich einen 79:32 Erfolg und den Finaleinzug!

Dort warten die erwartungsgemäß die Gratkorn Scorpions. Eine wirklich gute Truppe, die ihre körperliche Unterlegenheit taktisch geschickt auszunutzen weiß. Mit enger Defense versperren die Steirerinnen den Weg zum Korb und nehmen den Basketgirls somit taktisch klug ihre Stärke. Erkämpft man sich dann doch einmal den Weg in die Zone, scheint der Korb diesmal wie zugenagelt. Egal wer, egal wie, überproportional viele Versuche finden nicht ins Ziel. Hat man in den letzten Spielen und Trainings verstärkt Würfe von außen genommen und getroffen – man wusste ja um die enge Verteidigung der Steirer – ist auch von hier heute kein guter Tag. Die Rotation will nicht drehen, die Cuts wollen nicht schneiden, es ist einfach der Wurm drinnen in diesem Finale. In keiner Phase des Spiels sollten die Welserinnen in einen Spielfluss finden. Dennoch kann man dank eines Buzzerbeaters in einem Low-Score-Game mit 23:22 in die Pause gehen.

 

 

Aber in der Kabine sind alle positiv und überzeugt: “Irgendwann müssen wir ja beginnen zu treffen”, aber dieser Moment will und will nicht kommen. Je länger das Spiel dauert, je finsterer wird es unter dem Korb. Je länger das Spiel dauert, desto mehr wird die eigene Taktik “zerstört”, die eigentlich benötigten Pausen für einige Mädels “können” nicht gegeben werden, weil “jetzt” können wir uns ein bisschen absetzen…. wieder nicht! Gratkorn geht mit 36:34 in die letzte Viertelpause.

Haben wir das Hauptrundenspiel mit einem Überhang von +38(!!!) Rebounds gewonnen, sollte dieses Duell bis zum Ende diesmal mit -21(!!!) enden. Unser so reboundstarkes bekommt keinen Zugriff auf den Ball – wir können nur 9 Punkte aus 2. Chancen erzielen –  und wenn man doch einmal zwischen 4,5 orangen Spielerinnen zum Ball kommt, ist er schnell wieder rausgeschlagen.

Bis 40 beide geht es im Gleichschritt dahin, dann “fressen” wir 2 Dreier – gefühlt von der Mittellinie – und einen Buzzer. Time-Out. Mit 6 Punkten im Gang kommen wir auf 46:48 ran. Das Defensivspiel der Gegnerinnen wird nun mehrfach ermahnt und sogar 3x bestraft. JETZT geht’s los…denken wir uns. Aber alles was geht, ist unser Turm in der Zone…nämlich nach einem bösen Sturz auf die Stirn auf die Bank. Während sich vor und in ihr alles dreht, sind keine 4 Minuten mehr zu spielen und es steht 48:50 aus unserer Sicht. Das war aber leider der endgültige Nackenschlag, die Köpfe hängen, ein weiterer Dreier entscheidet das Spiel, der Widerstand ist gebrochen. Der Rückstand steigt in Sekunden auf -10 und die Gratkorn Scorpions küren sich zum bejubelten wU14 Staatsmeister, zu dem wir den Mädels sehr herzlich gratulieren! Ihr ward zweifelsohne heute das bessere Team!

Die Defensivvariante des nunmehrigen Meisters hat unser Offensivspiel heute komplett ausgeschaltet, lt. Statistik konnten wir nur 14 Punkte Zone erzielen (im Halbfinale waren es noch 62!), leider konnten wir darauf keine passende Antwort geben!

Nachdem die Tränen der Girls getrocknet waren und man sich auf die Entwicklung in den letzten Monaten besonnen hat, konnten sich die Mädels zum Glück bereits bei der Siegerehrung über die gewonnene Silbermedaille freuen!

Und das sind sie – die ersten wU14 Vizestaatsmeister des DBB Leistungszentrum Oberösterreich:

Sie gibt immer 200% für Ihr Team – on und off-Court – wie eine echte Wickingerin eben: Danke an unsere #4 Theeeereeeeesaaaa Ebner Weichselbauuuuuuuumeeer

Sie weiß noch nicht, wie gut sie sein kann: die #5 Leeeeeeylaaaa “Leyliiiiiii” Omerbaaaaaaasic

Wo nimmt sie bloß ihre Energie her? Angst? Kennt sie nicht! Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit unserem Küken mit der #9: Loooooreeeeeeeeenaaaaaaaaa Peeeeeeetruuuuuuuuuusic

“Ihre” Zone war zu, trotzdem kämpfte sie bis zum Ende: unsere #11: Almaaaaaaa Alisiiiiiiiiiiiiiic

Geballte Energie auf zwei Beinen und immer ein neckisches Wickinger-Schmunzeln auf den Lippen, sie fand vom ersten Tag an 14 neue Freundinnen – Danke an unsere #12: Annaaaaaaa “Schmidi” Schmiiiiiiiiiiiiiid

Nach guten Aktionen von ihr ist sie oft fast ein wenig verlegen, starke Entwicklung in den letzten Wochen! Weiter so, liebe #13 Leeeeeeylaaaa Keraaaaanoooooviiiiiic

Sie ist in den letzten Wochen gewaltig gewachsen und das meinen wir nicht körperlich sondern ihre Präsenz am Spielfeld – Bravo an unsere #15 Naaatasaaaaaaaaaaaa Staaaaaaaaaaanic

Sie entwickelt sich immer mehr zur Chefin am Spielfeld und zur Allrounderin – top ! Unsere #16 Iiivooooona “Iiiiiiiiiiiiiiiiiivooooooooo” Piiiiiiliiiiiiic

Und sie ist bereits die Chefin on und off-Court,  nicht nur ihr Eurostep sucht seinesgleichen, unser zweites Küken – unsere #17 Soooooooophiiaaaaaaaaaaaa Kuuuuuuuuuuuuranoooooooooooviiiiiiic

Es wird die Zeit kommen, da “zerstört” unsere “Trainingsweltmeisterin” nicht nur ihre Teamkolleginnen im Training, sondern auch die Gegnerinnen im Spiel – unsere #20: Eleeeeeeeenaaaaaaaaa Kaaaaaaaaaajiiiiiiiic

Sie kommt aus der Goldgrube Buchkirchen und bringt sowohl mit den Beinen als auch mit dem Mund viel Energie aufs Feld. Unsere Antreiberin mit der #31 Glooooriiiiiiiiiiiiia “Glooooriiiiiiiii…….iiiiiiiiii…..iiiiiiiiiiiii…einmal gehts noch … iiiiiiiiiii” Kiiiiiiiiiiiiiiiitinger

Aus Marchtrenk erst während “Corona” zu den Basketgirls gestoßen ist sie längst eine von uns. Leider konnte sie beim Final 4 nicht dabei sein…aber symbolisch stand sie ja hinter der Bank. Unsere Leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeenaaaaaaaaaa Siiiiiiiiiiinkiiiiiiiiiiic

Wohl zu schnell gewachsen dürfte sie sein, weswegen sie rund ein halbes Jahr mit Knieschmerzen passen musste. Sie hat den langen Weg zurück angenommen und sich wieder ins Team gekämpft. Als nächstes arbeiten wir am Selbstsvertrauen 😉 unseres lieben Linzer Mädels Aaaaaaaaaaaanaaaaaaaaaaa Brkljaaaaaaaaaaaaaaaaaaac!

Sie hat sich im allerersten Training “nach Corona” ohne Fremdkontakt eine Bänderverletzung zugezogen, konnte erst zwei Wochen vor dem F4 mit dem Training beginnen und unterstütze das Team mental von der Bank – unsere Jaaaaaaaaaaylaaaaa “Jayliiiiiiiiiiiiiiii” Heeeeeeeemeeeeeeeediiiiiiingeeeeeeeeer!

Sie “musste” sich in den letzten 2,3 Spielen offensiv zurücknehmen, verletzte sich dann aber nur 10 Tage vor ihrem großen Spiel und sprang trotzdem ins eiskalte Wasser um ihr Team zu unterstützen – der verlängerte Arm der Coaches und unsere Capitänin; seit eh und jäh trägt sie ihre #8:  Oooooooooliiiviiiaaaaaaaa “Oooliiiiiiii” Reeeeeeeeebhaaaaaaahn

Liebe Mädels,

durch Niederlagen wird man stark! Und ihr ward stark, ihr seid stark – die ganze Saison hinweg und eigentlich seit wir euch kennen! Ihr Mädels seid – jede für sich – tolle Persönlichkeiten und schon bald junge Damen. Mit dem Großteil von euch dürfen wir nun schon ein paar Jahre gemeinsam trainieren und eure Entwicklung begleiten. Wir haben die knappe Finalniederlage als Underdog im ersten wU12-Jahr gemeinsam erlebt, wir konnten den sicheren Meistertitel “Dank” Corona in unserem 2. Jahr nicht “abholen” und diesmal sind wir also leichter Favorit so knapp vor dem Ziel nicht für eine saustarke Saison belohnt worden. Aber ihr ward nach wenigen Minuten der Enttäuschung sofort wieder stark und habt schon die nächsten Ziele vor Augen gehabt. So denkt ihr, so denken Basketgirls, so denken Siegerinnen!! Wir sind stolz auf euch – eure Coaches N&P