Zwei wichtige Siege: WU16 legte am Freitag in Steyr vor und die Superliga-Damen kämpften bei den Wolves

Wichtiger Sieg im Derby

DBK Steyrer Junghexen – DBB LZ OÖ 55:62 (20:13, 31:36, 40:47)

Zum x-ten Mal in den letzten Jahren kam es zum immer wieder spannenden OÖ-Derby. Die Hexen kamen besser aus den Startlöchern. Sie trafen traumwandlerisch gut und hätten sie dieses Niveau behalten, dann hätten sie den DBB so richtig aus der Halle geschossen. Vor allem Munk bekam man nicht in den Griff. Sie erzielte in den ersten zehn Minuten zwölf ihrer 18 Punkte.

Den ersten Korb im zweiten Viertel konnten wieder die Gastgeberinnen erzielen und bauten die Führung auf 22:13 aus. Von der elften bis zur 17. Spielminute folgte ein 13:0 Lauf des DBBs, der das Spiel drehte. Zwei vermeidbare, leichte Fehler in den letzten 30 Sekunden, die zu leichten Punkten der Steyrerinnen führten, verhinderte die 9-Punkteführung zur Halbzeit.

In Viertel drei gehörten die ersten drei Punkte wieder den Junghexen, worauf innerhalb von drei Minuten ein 11:0 Run der DBB Mädchen folgte.

Im letzten Spielabschnitt folgte der dritte und letzte Lauf (7:0) und bescherte den Gästen eine komfortablen 13-Punkte-Vorsprung. Alborova und Schmidt waren heute sehr in Wurflaune. Steyr gab nicht auf, bemühte sich weiter redlich, letztendlich stand aber einem Auswärtssieg des DBBs nichts mehr im Weg.

 

Freud und Leid liegen sehr nah beieinander

Zum Start der Qualifikationsrunde ( der Sieger erhält ein Ticket für das Damen-Superliga Halbfinale) mussten letzten Samstag die DBB Damen zu den punktgleichen Timberwolves nach Wien reisen.

Erstmals nach Ihrer Verletzung wieder mit von der Partie, Marlies Kollin – und sie sollte heute noch ein ganz wichtiger Faktor werden.

Aber fangen wir von ganz vorne an:

Die Timberwolves sind in Ihrer Heimhalle bekannt für Ihre starken ersten Viertel und eine hohe Trefferquote von „downtown“. Wir starten mit Csilla, Lisa, Marlies, Milo und Moni in die Partie und können den Gegner gut in Schach halten, deren aggressive Defense schickt uns einige Male an die Freiwurflinie. So stört die beiderseits niedrige Trefferquote nicht. Sara Jelinek fixiert mit einem Lay-up kurz vor der Sirene den 13:13 Endstand nach dem 1.Viertel.

Die Wölfinnen laborieren im zweiten Viertel weiter mit ungewohnten Abschlussschwächen, wir machen unsere Hausaufgaben und scoren zwar auch nicht viel, aber beständig. Unsere Verteidigung hat zwar da oder da Mühen, steht aber im Großen und Ganzen wirklich gut – und wenn einmal nicht, wird das mit Kampfgeist wieder wettgemacht. Nach 17:46  haben wir uns eine angenehme 28:17 Führung erspielt und profitieren auch davon das wir schon geraume Zeit im Foulbonus sind.

( Lisa steht  in dieser Partie 12 Mal an der Freiwurflinie und trifft nur einen …….nicht J )

Just in diesem Moment lassen wir unsere Tugenden vermissen und reagieren auf den anwachsenden Druck mit Turnover die so nicht passieren sollten und machen uns selbst das Leben schwer.

Wir retten einen 31:28 Vorsprung in die Halbzeit.

Nach verdienter Pause legen wir sofort wieder einen Blitzstart hin und ziehen auf 39:28 davon, man hatte in diesem Moment das Gefühl  das wir die Partie an beiden Enden des Courts kontrollieren.

Zu früh gefreut, es folgt „natürlich“ ein 11:0 Run, 39:39. Endgültig wurde man sich der Tatsache bewusst das die Spiele dieser zwei Mannschaften stets Fights auf Biegen und Brechen, und an (An)Spannung nicht zu übertreffen, sind.  Zur Erinnerung: beide Mannschaften konnten nervenaufreibende Siege mit jeweils 2 Punkten Differenz in Ihrem Heiratspartien feiern. Unvergesslich auch der Superliga U19 DBB Heimsieg in Overtime.( mit vielen Protagonistinnen die heute Abend beiderseits auch im Einsatz sind)

Moni trifft noch einen ganz wichtigen Dreier zum 44:44 Endstand nach dem 3.Viertel. So geht es praktisch mit einem 0:0 in die – wir schicken es voraus – letzten 10 Minuten.

Vorab ein paar Zahlen: Am Ende sollten es 8 Führungswechsel und 9 Gleichstände sein.

 

Lasst und bei  37:55 min einsteigen:

Die Wolves führen 56:55, Moni Schwarzinger trifft einen äußerst wichtigen 3er, +2 DBB

38:12 min 58:58 Ausgleich

38:32 min 60:58 die Wienerinnen gehen abermals in Führung

39:12 min Marlies steht an der Freiwurflinie und trifft eiskalt alle zwei! 60:60

39:33 min Turnover der Twolves, Auszeit DBB

39:47 min Shotclock violation DBB ( in der Hitze des Gefechts wurde fälschlich ein Einwurf in der Angriffshälfte gewählt, die Shotclock begann so bei 14) Timeout Twolves, Einwurf Vorfeld, wir verteidigen sehr, sehr agressiv. Die Wienerinnen bekommen den Ball in das Spiel aber schließen „zu früh“ ab, Csilla ergattert den Rebound, Pass zu Lisa, Pass zu Marlies ……….und zur Erlösung aller Spielerinnen (und Coach) und zur Freude der Fans ( und Freundinnen, Ex-Kolleginnen von Marlies J) sitzt der äußerst schwierige Wurf. 60:62. Wieder eine Partie mit +2 in diesem Duell !

Dana Beszczynski, Coach DBB: ” Gratulation an das Team für den tollen Kampf über 40 Minuten. Ich muss auch den Timberwolves gratulieren für ein Wahnsinns-Spiel. Jedes Mal, wenn wir gegeneinander spielen, geht es knapp zur Sache, diese Duelle können so oder so ausgehen.”

Aldin Saracevic, Coach Timberwolves: “Gratulation an DBB. Insgesamt ein spannendes Spiel mit dem glücklicheren Ende für unsere Gäste.”

Vienna D.C. Timberwolves – DBB LZ OÖ 60:62 (13:13, 28:31, 44:44)

Scorer DBB :  Lisa 21, Marlies 17, Moni 9, Lara 6, Sonja 5, Sara J. 4

Fazit:  Ende Gut, alles Gut. Dieses Spiel hätte auch anders ausgehen können. Wir hätten aber auch „souveräner“ gewinnen können.

Die Foulprobleme von Marlies taten uns merklich nicht gut und zwei kurze schwache Phasen haben unsere hart erarbeiteten Vorteile fast zu Nichte gemacht. Schaut man die Statistiken an kann man so jeden Rebound, jeden Steal, jeden Assist nur würdigend (wert)schätzen – oder auch Einsatz der in Statistiken nicht lesbar ist. Am Ende machte ein Ballbesitz den Unterschied zwischen „Freud und Leid“ aus.

Diesen Sonntag 23.02.2020, FCN Kfz Bauer Arena, 15.00 Uhr haben die DBB Mädels die Chance Vienna United einen Sieg näher um die Qualifikation für das Halbfinale zu kommen.
ALLE
 DBB Generationen an Spielerinnen, alle FCN Fans und alle die dem Damenbasketball treu sind, auf in die HALLE! Seid unser sechster Mann bzw. – sechste Dame !!!!