Sonntagsbericht von den beiden Heimspielen der U16 und U19

Auch diesen Sonntag hatten wir wieder Heimvorteil zum U16 Spiel gegen die Dauer-Gegner die Steyrer Hexen und in der ÖMS in der U19 gegen die Gunners aus Oberwart. Doch leider war der Heimvorteil dieses Mal nicht auf unserer Seite.

In  der Landesliga  glich das Spiel eher dem eines Trainingsspiels, da man sich eh noch einige Male in der Saison treffen würde. Die Oberwart Gunners wollten mit ihrer jungen Mannschaft in der WU19 aber zeigen, warum sie bisher in der Meisterschaft ungeschlagen sind.

Los ging´s aber um 13.00 Uhr gegen die Steyrer Hexen: Gefühlt traten unsere 8 DBB Mädchen gegen 20 DBK Hexen an und trotzdem war das Match drei Viertel lang sehr spannend. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Ein 8:0 Run in den letzten Minuten brachte den Steyrerinnen aber den verdienten Sieg.

DBB LZ OÖ – DBK Steyr 35:42 (9:9, 22:20, 29:31)

DBB: Alborova 16, Weibold 7, Wagner 6, Steglich 4, Alisic 2.

DBK: Spanring 14, Alisic Al. 6, Mayrhofer 6, Munk 6, Schmidinger 5, Puritscher 3, Hasenauer 2

Spannend wird dann das Aufeinandertreffen im Jänner in der ÖMS werden, wir geben Euch den Termin rechtzeitig bekannt!

Um 15:00 Uhr am Sonntag kam es dann zum Spiel in der WU19 gegen die Gunners aus Oberwart und diese dominierten über einen (verständlich) müden DBB. Denn für vier Spielerinnen gab es eine harte Pille zum Schlucken! Es galt nach dem äußerst intensiven Superliga Damenspiel gegen die Timvervolves in weniger als 24 Stunden mit dem ohnehin dezimierten WU19 Superliga Team gegen die sehr guten Oberwart Gunners abermals das Spielfeld betreten zu müssen.

Im Kader des DBB LZ OÖ waren auch zwei 14 Jährige, die bisher noch kein Training mit dem Team bestritten hatten. Jede einzelne Spielerin hat trotz der widrigen Umstände erwähnenswertes geleistet. Das Debüt und die Leistung von „Magdi“ war ein hoffnungsvolles, danke auch an Anastasia und Alina die uns mit allen Kräften unterstützt haben.

Das Heimteam fiel in der 6. Minute zurück und ab da war es nur noch eine Frage wie hoch das Endresultat ausfallen würde. Oberwart verwandelte jeden Ballverlust in Punkte und die Beine etwa von Lisa Ganhör und Sara Milovanovic waren mehr als schwer. Am Ende zeigte Oberwart starken Team Basketball, trafen die weiten Würfe, waren stark in der Verteidigung und am Fast-Break sehr effektiv. So nahmen die Gunners und ihre mitgereisten Zuschauer einen verdienten Sieg mit nach Hause.

Coach Beszczynski:

Das Format das innerhalb von nicht einmal 24 Stunden Superliga U19 und Superliga Damen  Spiele stattfinden (müssen) ist für Vereine wie unseren, die keinen vollen Roaster haben, ein Wahnsinn. Ich möchte keine Entschuldigung für unsere Niederlage suchen, da uns Oberwart heute in allen Phasen des Spieles weit überlegen war, Gratulation an die Burgenländerinnen. Aber irgendetwas muss mit dem Format gemacht werden, da die Verletzungsgefahr bei so einem Terminplan stark ansteigt. Ich bin auf meine Mädels stolz, denn trotz schwerer Beine haben sie heute füreinander alles gegeben. Mehr war einfach nicht drinnen.