Ein Wochenende voller Auf und Abs…

Das letzte Wochenende war geprägt von vielen Auf und Abs. Es waren fast alle Mädels im Einsatz und aufgrund der bescheidenen “Personalsituation” gleich mehrfach.

Das ist derzeit nicht leicht, aber zumindest in der U19 konnten die KFZ Bauer-Girls einen knappen Sieg einfahren, gegen den Vizemeister in der Superliga der Damen war leider nichts zu holen und die Mädels vom Staplerprofi-Team hatte zu viel Respekt vor den Steyrer Hexen.

Hier gehts zu den einzelnen Berichten:

 

In der Superliga war der Vizemeister in der jetzigen Situation eine Nummer zu groß

 

Die Duchess starten sehr fokussiert in die ersten beiden Viertel. Wir waren sichtlich geschwächt und laufen meist dem Ball hinterher und offensiv mag auch nicht viel gelingen. In der Defensive fehlt es an Abstimmung und vorne wird zu hastig agiert. Die Niederösterreicherinnen spielen Ihre ganz Erfahrenheit aus und führen zur Halbzeit 47:21.

Nach der Pause kommen wir etwas besser aus den Kabinen, man besinnt sich auf den eigenen Kampfgeist und der dritte Spielabschnitt konnte gewonnen werden.

Die Gäste gehen jedoch mit einer komfortablen 63:40 Führung in das letzte Viertel. Auf beiden Seiten wurde viel probiert und wir mochten da oder da Minimalerfolge erzielen, am deutlichen Ausgang konnte dies jedoch nichts mehr ändern. Der Vizemeister gewinnt klar und souverän mit 80:50

DBB LZ OÖ : BK Duchess Klosterneuburg

50:80 ( 12:22 21:47 40:63)

DBB LZ OÖ: Moni 17, Marlies 15, Sonja 7

Duchess: Zderadicka P. 18, Pettinger 17, Horvath 13

 

Coach Dana:

Wir haben neben dem Ausfall von Vali auch mit einigen Blessuren und Erkrankungen zu kämpfen. So war in dieser Woche kein ordentlicher Trainingsbetrieb möglich.

Unter den gegeben Umständen ist natürlich ein Spiel gegen den Vizemeister sehr schwierig. Der Kampfgeist meiner Spielerinnen hat auf jeden Fall gestimmt.

 

 

 

DBB KFZ Bauer LZ OÖ WU19

Auferstehung des Lazaretts

Wahnsinnskampf der DBB KFZ BAUER wU19

Denkbar schlechte Voraussetzungen bei der Abfahrt nach Wien: Neben den Langzeitverletzten waren fast alle die Tage vor dem Spiel krank oder sind angeschlagen. Die eine oder andere Spielminute vom Damensuperliga Spiel am Vortag steckte auch in den Knochen.

Wir starteten trotzdem sehr fulminant und haben den ersten Spielabschnitt mit 22:12 gewonnen. Vienna konnte in Folge mit großer Treffsicherheit den Rückstand zur Halbzeit auf 34:38 verkürzen.

Im dritten und vierten Spielabschnitt kam es dann wie es kommen musste, Körper und Kopf waren schon sehr müde und die Wienerinnen nutzten die Gunst und gingen in Führung. Diese wechselte dann mehrmals, doch irgendwann waren wir auf einmal 8 Punkte im Hintertreffen.

Wie durch ein Wunder begann in der „Crunchtime“ die „Auferstehung des Lazaretts“, wir erkämpften uns einige „Stops“ in der Defense, exekutierten vorne entweder durch gute „Plays“ oder individueller offensiver Stärke und so holten wir nicht nur den Rückstand auf, sondern gewannen schlussendlich das Match mit 73:69! Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven, letztendlich das Glück (der Tüchtigen) ein wenig auf unserer Seite.

Das Foto kurz nach Spielende spricht Bände, solche Siege sind die schönsten – weil man ganz, ganz viel dafür rackern musste.

Eine unter diesen Umständen großartige Teamleistung. Alle sieben Spielerinnen haben heute einen ganz wichtigen Beitrag geleistet, das ist Euer Teamerfolg!

Vienna United : DBB LZ OÖ

69:73 ( 12:22 34:38 56:57 )

Vienna United:  Heiss 18, Kalaydjiev 17

DBB LZ OÖ:  Lisa 36, Milo 24

 

 

DBB STAPLERPROFI  Basketgirls vs. Steyrer Hexen

 

Zweites Spiel der DBB Staplerprofi Basketgirls – erstmals steht man den Steyrer Hexen gegenüber. 2 Tage vor dem Spiel fallen Eva mit einer Handverletzung und Sophia mit Fieber aus, 2 Stunden vor dem Spiel Leyla K. und 2 Minuten vor dem Spiel muss auch noch unsere Alma verletzungsbedingt w.o. geben. Keine guten Vorzeichen, aber die Basketgirls starten gut in die Partie, gehen 4:0 in Führung. Lange können die Hexen nur von der Freiwurflinie punkten – die Welserinnen führen 6:3. Olivia trägt erwartungsgemäß in der Offensive das Spiel. Doch dann geht es schnell, die Steyrerinnen sind warm gespielt und überlaufen unsere junge Truppe. Wir lassen uns die Schneid abkaufen und die Hexen stellen mit einem 9:0 den Score nach 10 Minuten her.

Das 2. Viertel wird von der Defensive geprägt, endet punktearm mit 4:6 – Halbzeitstand daher 10:20.

In der zweiten Halbzeit zuerst ein unverändertes Bild – nur Oli übernimmt Verantwortung. Während die DBB Staplerprofi Basketgirls im Abschluss zu lange brauchen um Würfe zu kreieren, spielen die Hexen gekonnt ihr gutes Passspiel und treffen hochprozentig. Dann endlich der erste Treffer von einem anderem Basketgirl: Gloria trifft aus der Mitteldistanz! Nach Olivias Dreier steht es „nur“ noch 17:28! Aber das Finish gehört nochmals den Hexen, die einen 14:0 Lauf hinlegen und nun uneinholbar mit 42:17 in Front liegen. In der Schlussphase des dritten Viertels müssen wir mit Ana einen weiteren Ausfall beklagen, nachdem sie sich beim Kampf um den Ball die Schulter überdehnt.

Abermals appellieren die Coaches an die Mädels, ihren Respekt abzulegen und wie im Training zu spielen, die letzten 10 Minuten nochmals Gas zu geben. Und plötzlich funktioniert es deutlich besser – vor allem Ivo und Gloria bekommen nochmals Oberwasser. Letztere erzielt im 4. Abschnitt 11 Punkte, auch Idil kann endlich scoren. Ivo fightet vorne und hinten wie eine Böse, erkämpft sich viele Bälle. Juliana arbeitet tüchtig  am Rebound, hat bei ihren Würfen aber ebenso wie Ivo kein Glück. Vorne wird das ganze flüssiger, sogar einige schöne Cuts werden gelaufen und zwei Mal auch erfolgreich abgeschlossen.

Am klaren, verdienten Sieg der Hexen lässt sich aber natürlich nichts mehr ändern, das letzte Viertel, welches nur 20:24 für Steyr endet, bringt den Mädels aber das fehlende Schäufelchen Selbstvertrauen um in den nächsten Spielen von Anbeginn an aktiver am Spiel teilzunehmen.